Texte für die Aktion „1000 Sterne -gemeinsam statt einsam“

*Grüße im Advent* oder der Stern geht auf die Reise

Die Aktion in diesem Jahr lebt von vielen Sternen in und an den den Fenstern des Caritas-Zentrums. Es haben sich schon Gruppen gemeldet und machen mit. Die vielen verschiedenen bunten Sterne werden symbolisieren, wie verschieden Menschen sind – so verschieden, wie die Vielfalt der Sterne nämlich.

„1000 Sterne“ hat sich weiter entwickelt! Es gibt viele Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht mehr an unserem öffentlichen Leben teilhaben können. Wie können wir sie einbeziehen und die Gedanken an sie einmal in den Mittelpunkt stellen?

Einen Stern basteln ist der erste Schritt.

Aber man kann noch weiter machen: Darüber nach zu denken, wem man diesen Stern schenken könnte, der zweite. Wer ist vielleicht alleine und würde sich über einen Stern freuen? Wer kommt nicht mehr vor die Tür? Wer hat Niemanden, ist einsam und würde sich auch über einen lieben Gruß in der Adventszeit freuen?

Denn dies wäre ein schönes Abschluss: wenn die Menschen, die bei „1000 Sterne“ mitmachen, auch noch den dritten Schritt gehen. Denn wenn man einen Stern für einen Menschen gemacht hat und weiß, wen man beschenken möchte, der könnte sich doch auch noch einen kurzenSpruch einfallen lassen, oder aussuchen.

Diesen dann von Hand auf einen Zettel oder auch einfach für …. von …..nur den Namen und einrollen, ein Gummi oder ein Fädchen oder ein Schleifchen drum herum und am Stern anknoten und mitschenken. Eine kleine Geste mit wenig Aufwand, die einem Mitmenschen gut tut.

Was z.B. ? Nun ja – einfach einen netten Gruß ausdenken, zum Beispiel:

Ich habe Sie früher so oft gesehen. Nun habe ich an Sie gedacht, deshalb schicke ich Ihnen in der Vorweihnachtszeit diesen lieben Gruß, Ihre ……

oder

Und dieser Stern erinnert dich:
„Oh schön, es denkt jemand an mich.“
Zu allen hier gehörst auch Du,
das schenk Dir traute Seelenruh.
Deine …

oder

Dieses Sternchen soll Dir Freude schenken
und zeigen, dass wir an Dich denken, Dein …..

oder

Wir sehen uns viel zu selten. Aber ich denke öfter an Dich als ich mich melde. Dieser Stern soll Dich daran erinnern, Deine ...

Wer gerne dichtet oder ein besonders nette Idee hat für einen Text als Sternchenanhänger, schreibe mir doch einfach über eine Mail an:
thieme-jaeger@caritas-bodenheim.de
oder hier im blog – ich stelle es ein.

Die Sterne können bis zum 10.12.2015 mit und ohne Sprüche an den Sammelstellen in der öffentlichen Bücherei oder im Caritas-Zentrum abgegeben werden.

Hier geht es zur Aktion, bitte anklicken: Aktion 1000-Sterne-gemeinsam-statt-einsam

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„1000 Sterne – gemeinsam statt einsam!“

Wie die Aktion entstand!

Bei meinen Begegnungen in Bodenheim habe ich schon ganz verschiedene Menschen kennen gelernt. Pflegeprofis, Bedürftige, pfiffige Senioren mit Dampf und einer bewundernswerten Energie und geistigen Größe, Alltagsbegleiter und Betreuer, die engagiert in den Wohngruppen die Menschen begleiten. Menschen in einer Welt aus demenzieller Einschränkung und dem Leben im Gestern – Manche im absoluten Einklang mit sich und ihrem Umfeld, Manche in klagender Verzweiflung und Manche mal so und mal so. Eine Vielfalt an Schicksalen und eine Vielfalt an Menschen, die sich ehrenamtlich tagtäglich engagieren und daraus das Glück des nachbarschaftlichen Miteinanders und der Liebe am Nächsten empfinden. Angehörige, die das Beste für ihre zu pflegenden Partner, Tanten und Onkel, Omas und Opas, Mütter und Väter möchten und dabei oft sich selbst vergessen und weit über ihre Grenzen gehen.

Und: Alle freuen sich über Glück. Im Kleinen. Im Alltäglichen. In der Vergangenheit, im Jetzt und Hier.

Ein Gespräch, ein offenes Ohr, Aufeinander-Treffen und wissen, wir sprechen die gleiche Sprache, jenseits von Worten, Religionen und Nationalitäten. Mitfühlen, Empathie für ältere Mitmenschen, das Wissen um ein Thema für die Zukunft, die Nähe zu einander, der Wille einfach etwas Gutes zu tun, die Bereitschaft zu einem freundlichen Miteinander auf Augenhöhe im „WIR – FÜREINANDER – MODUS!“

Aus diesem Gefühl entstand eine Idee, die zum Advent passt. Vorbereitung auf Weihnachten, das Bedürfnis nach Helligkeit im Dunkeln, nach Freude in düsteren Stunden, nach Rückbesinnung und Familienerinnerungen, nach dem Nachsinnen über die eigenen Wurzeln und dem Bewusstsein, wie gut es einem geht, wenn man noch an allem teilhaben kann. Und einer Idee, wie man die, die es nicht mehr können und die auf unsere Hilfe angewiesen sind, einmal in unser Bewusstsein rücken können. Was ist eigentlich mit meiner Nachbarin, die ich früher immer beim Bäcker getroffen habe und mit der ich immer so nett plaudern konnte? Und der Herr …., wie heißt der doch noch, der auf dem Kinderspielplatz jedes Jahr Nüsse und Äpfel gesammelt hat und mir das Gefühl gab, dass es toll ist, die Schätze der Natur zu würdigen?

Erinnern wir uns und vielleicht fällt uns Jemand ein, dem wir gerne selbst einen Stern zukommen lassen möchten und dem wir mit einem Stern an die Haustür noch ein nettes Wort oder einen netten Spruch, einen Gruß im Advent eben, mitschicken möchten.

Die Aktion „“1000 Sterne – gemeinsam statt einsam!“ freut sich auch über einzelne gebastelte Stern mit oder ohne kleine Geschichte oder einen netten oder besinnlichen positiven Spruch mit guten Wünschen. Im und am Caritas-Zentrum werden jedenfalls die Sterne  in einer bunten Vielfalt erstrahlen, die uns an dies alles erinnert. Wir – miteinander füreinander. Viel Spaß beim Mitmachen!

Wie sich ein Miteinander zufällig entwickeln kann. Netzwerken eben.

Bei meinen Begegnungen in Bodenheim habe ich schon ganz verschiedene Menschen kennen gelernt. Pflegeprofis, Bedürftige, pfiffige Senioren mit Dampf und einer bewundernswerten Energie und geistigen Größe, Alltagsbegleiter und Betreuer, die engagiert in den Wohngruppen die Menschen begleiten. Der ein oder die andere, die mich gefragt haben, ob der liebe Gott sie wohl vergessen hat abzuholen und warten darauf, gehen zu dürfen. Menschen in einer Welt aus demenzieller Einschränkung und dem Leben im Gestern – Manche im absoluten Einklang mit sich und ihrem Umfeld, Manche in klagender Verzweiflung und Manche mal so und mal so. Eine Vielfalt an Schicksalen und eine Vielfalt an Menschen, die sich ehrenamtlich tagtäglich engagieren und daraus das Glück des nachbarschaftlichen Miteinanders und der Liebe am Nächsten empfinden. Angehörige, die das Beste für ihre zu pflegenden Partner, Tanten und Onkel, Omas und Opas, Mütter und Väter möchten und dabei oft sich selbst vergessen und weit über ihre Grenzen gehen.

Und: Alle freuen sich über Glück. Im Kleinen. Im Alltäglichen. In der Vergangenheit, im Jetzt und Hier.

 

Infos entnehmen Sie bitte dem Plakat oder der Presse.